Reflection

Flux

Robert Turman
„Flux 1“, Flux [1981], Spectrum Spools 2012.
  • Shelter 06

    Flo Maak

    2009
    Digitaler C-print auf Alu-Dibond kaschiert
    Höhe: 77,30 cm, Breite: 60,00 cm
    Foto: Flo Maak
    Courtesy of Galerie Bernhard Knaus. © Flo Maak
  • Hey You

    Flo Maak

    2016
    Pigmentdruck in Künstlerrahmen
    Höhe: 100,00 cm, Breite: 70,00 cm
    Foto: Flo Maak
    Courtesy of Galerie Bernhard Knaus. © Flo Maak
  • Dude

    Flo Maak

    2020
    Pigmentdruck in Künstlerrahmen
    Höhe 84,00 cm, Breite: 59,40 cm
    Foto: Flo Maak
    Courtesy of Galerie Bernhard Knaus. © Flo Maak

Panta rhei, alles fließt, und alles ist miteinander verwoben. Das Zusammenspiel des Menschen mit der Natur und insbesondere seine Koexistenz mit den Tieren ist facettenreich. Jedoch steht der Mensch hierbei im Zentrum, er verändert und zerstört die natürlichen Lebensräume. Im Ausstellungskatalog schreibt Thomas Schmuck:

„Natur ist das, was wir nicht sind. Menschen haben immer eine Grenze gezogen zwischen sich und dem da draußen, zwischen dem von ihnen Geschaffenen und dem Natürlichen. Natur war ihnen unheimlich, übermächtig und geheimnisvoll, und diese Trennlinie zu ziehen, schien ihnen lebensnotwendig. Sie markiert den Bereich des Geschütztseins. Zugleich wurde diese Grenze immer wieder überschritten, von der Natur oder vom Menschen selbst.“

Thomas Schmuck, „Grenze und Verwandlung. Ein Versuch über Natur“, Ausstellungskatalog ICH HASSE DIE NATUR! Mensch, Natur, Zukunft, Weimar 2021, S. 8 – 15, hier S. 8.

  • Ohne Titel

    Flo Maak

    2015
    Pigmentdruck in Künstlerrahmen
    Höhe: 59,40 cm, Breite: 42,00 cm
    Foto: Flo Maak
    Courtesy of Galerie Bernhard Knaus. © Flo Maak
  • Shelter 07

    Flo Maak

    2009
    Digitaler C-print auf Alu-Dibond kaschiert
    Höhe 77,30 cm, Breite: 62,40 cm
    Foto: Flo Maak
    Courtesy of Galerie Bernhard Knaus. © Flo Maak

In our Hands

Ekkehard Ehlers
„Nie Wieder Schnell Sagen“, A Life Without Fear, Freibank 2006.

How to Hold a Turtle

Umgeben von dichtem Dschungel, im östlichen Teil der Insel Neuguinea, befindet sich der erloschene Vulkan Mount Basavi. Seit der Vulkan vor etwa 200.000 Jahren zuletzt ausbrach, konnte sich isoliert in dessen Krater eine eigene Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. How to hold a Turtle ist Teil der Serie „Jungle Paintings“ von Sara-Lena Maierhofer, worin sie Bilder der Dokumentation vor Ort mit Bildern aus Gedächtnis und Imagination kombiniert.

How to Hold a Turtle
Sara-Lena Maierhofer

2016
Collage
Höhe: 30,00 cm, Breite: 25,00 cm
Foto: Sara-Lena Maierhofer
© VG Bild-Kunst Bonn, 2021

Betrachtung und Reflexion sind klingende Atemzüge, die sich ausdehnen. Unsere Zukunft entscheidet sich durch unsere Haltung zur Natur und unseren reflektierenden Blick – nicht das Blinzeln – auf den Lauf der Dinge. Das Handeln jedes Einzelnen und der Gesellschaft insgesamt, vor allem aber politische Entscheidungen, werden unsere Zukunft bestimmen.

Touch

„Während zahlreicher Wanderungen am Ätna habe ich gelernt, dass Vulkanismus nicht nur eine zerstörerische Naturgewalt ist, sondern als Teil des globalen Energiekreislaufs mit Prozessen verbunden ist, die Leben auf der Erde möglich machen.“

Touch
Flo Maak

2020
Pigmentdruck in Künstlerrahmen
Höhe 59,40 cm, Breite: 42,00 cm
Foto: Flo Maak
Courtesy of Galerie Bernhard Knaus. © Flo Maak.

Back to the Future

In dem Podcast diskutieren die beiden Medienwissenschaftler Jens Schröter und Christoph Ernst von der Universität Bonn die folgenden Fragen: Welches Verhältnis werden wir zukünftig zur Natur haben? Welche plausiblen, wissenschaftlich begründeten Vorstellungen der Zukunft der Natur gibt es und wie wahrscheinlich sind sie? Mit welcher Begründung kann man von einem beginnenden Zeitalter des Anthropozäns sprechen und welche Alternativen gibt es dazu? In welchem Maß wird die Technik, vor allem Künstliche Intelligenz, unsere gemeinsame Zukunft, jene von Menschheit und Natur, bestimmen? Welche Faktoren, welche Ereignisse und/oder Katastrophen prägen das Anthropozän und wie können wir mit ihnen umgehen oder ihnen begegnen? Mit welcher argumentativen Plausibilität kann man von einem Ende der Natur beziehungsweise umgekehrt des Menschen und dann von einer Wiederkehr der Natur sprechen? Inwiefern ist dieses Fragen nach den Zukünften auch eine Bewältigungsstrategie, die menschliche Endlichkeit zu reflektieren, zu überwinden?

PD Dr. Christoph Ernst

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Medienwissenschaft an der Universität Bonn

PD Dr. Christoph Ernst ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Medienwissenschaft der Universität Bonn. Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Diagrammatik und Medienästhetik der Informationsvisualisierung; Theorien des impliziten Wissens und digitale Medien, insbesondere Interfacetheorie; Medientheorie und Medienphilosophie, insbesondere Medien und Imagination. Letzte Buch-Veröffentlichungen: Zukünftige Medien – Eine Einführung, Springer 2020 (mit Jens Schröter); Diagramme zwischen Metapher und Explikation – Studien zur Medien- und Filmästhetik der Diagrammatik, transcript 2021; (Re-)Imagining New Media. Techno-Imaginaries around 2000 and the Case of ›Piazza virtuale‹ (1992), Wiesbaden: Springer VS 2021 (hrsg. mit Jens Schröter). In Vorbereitung und im Erscheinen: Media Futures. Theory and Aesthetics, New York: Palgrave Macmillan 2022 (mit Jens Schröter); Interface Studies. Eine Einführung, Narr (UTB) 2022 (mit Jens Schröter & Oliver Ruf).
www.christoph-ernst.com
Uni Bonn
Podcast -
Back to the Future

Prof. Dr. Jens Schröter

Lehrstuhlinhaber für "Medienkulturwissenschaft" an der Universität Bonn

Prof. Dr. Jens Schröter, Inhaber des Lehrstuhls „Medienkulturwissenschaft“ an der Universität Bonn. Ab 1. November 2018 Sprecher des Projekts „Die Gesellschaft nach dem Geld - Eine Simulation“, VW Stiftung, Laufzeit 4 Jahre. Ab 1. April 2020 Sprecher und Leiter des Planning Grants: „How is Artificial Intelligence Changing Science?“, VW-Stiftung. Letzte Publikationen: Medien und Ökonomie. Eine Einführung, Springer 2019; Zukünftige Medien. Eine Einführung, Springer 2020 (mit Christoph Ernst); (Re-)Imagining New Media. Techno-Imaginaries around 2000 and the Case of ›Piazza virtuale‹ (1992), Wiesbaden: Springer VS 2021 (hrsg. mit Christoph Ernst). In Vorbereitung und im Erscheinen: Friedrich Kittler. Neue Lektüren, Wiesbaden: Springer VS (hrsg. mit Till A. Heilmann); Media Futures. Theory and Aesthetics, New York: Palgrave Macmillan 2022 (mit Christoph Ernst); Interface Studies. Eine Einführung, Narr (UTB) 2022 (mit Christoph Ernst & Oliver Ruf).
Uni Bonn
Medienkulturwissenschaft Bonn